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Der Struwwelpeter von Heinrich Hoffmann im Bayerischen Fernsehen: Lesezeichen

„Sieh einmal, hier steht er, Pfui! Der?“

Geschrieben wurden diese Worte in der Weihnachtszeit des Jahres 1844 in Frankfurt am Main. Von einem Mann namens Heinrich Hoffmann für seinen damals 3jährigen Sohn Carl Philipp. Der Vater malte auch gleich Bilder dazu, und am Ende kam ein Weihnachtsgeschenk für den Sohn heraus, das bis heute jedes Kind kennt: „Der Struwwelpeter“.

Mehr dazu in „Lesezeichen“ (Montag, 18. Mai, 23.40 Uhr, Bayerisches Fernsehen). Vielleicht haben Sie ja Zeit, reinzuschauen. Und so geht der Struwwelpeter-Text weiter:

„?An den Händen beiden, ließ er sich nicht schneiden, seine Nägel fast ein Jahr; kämmen ließ er nicht sein Haar. Pfui! ruft da ein jeder: Garst’ger Struwwelpeter!“.

Übrigens: Heinrich Hoffmann war hauptberuflich 37 Jahre lang Direktor der Frankfurter Nervenheilanstalt, die damals „Anstalt für Irre und Epileptische“ hieß. Vom Volk „Irrenschloß“ genannt. Und den „Struwwelpeter“ schrieb er, weil er in ganz Frankfurt kein „gescheites“ Kinderbuch für seinen Sohn fand. Quelle: KULTUR-Newsletter – Bayerischer Rundfunk

15. Mai 2009 - Verfasst von bayern90 | Bayern direkt | , , | Noch keine Kommentare

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